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  • Andrea Röcklinger

Wie Glaubenssätze dein Leben und Glücklichsein beeinflussen

Aktualisiert: 24. Jan.



Wenn du dich mit deinem Leben näher auseinandersetzt, kommst du irgendwann mit den Begriffen Glaubenssätze und Affirmationen in Berührung. Da ich gerne mit Affirmationen und positiven Glaubenssätzen arbeite, teile ich meine persönlichen Erfahrungen mit dir.


Folgende Fragen beantworte ich in diesem Beitrag an: Was ist ein Glaubenssatz? Wie beeinflussen Glaubenssätze dein Leben und Glücksempfinden? Was ist eine Affirmation? Was ist bei einer Affirmation zu beachten? 21 Affirmationen für Glück und Selbstliebe

Was ist ein Glaubenssatz? Ein Baby kommt wie ein unbeschriebenes Blatt auf die Welt. Im Laufe der Kindheit wird es durch die Umgebung „geformt“. Es übernimmt unbewusst die Verhaltensweisen, Muster, Annahmen, Denkweisen, Meinungen und Aussagen von seinen näheren Bezugspersonen, wie Eltern, Erziehungsberechtigten, Lehrern, Freunden, eigenen Erfahrungen und der Gesellschaft.

Glaubenssätze sind also tief verankerte Annahmen und Überzeugungen, die dich beeinflussen, wie du über dich denkst, und dich im Alltag verhältst. Glaubenssätze üben eine große Macht über dein Handeln und deine Entscheidungen aus. Dabei ist es egal woher sie kommen, du übernimmst Glaubenssätze unbewusst, ohne dein direktes Zutun.

Man unterscheidet positive und negative Glaubenssätze. Positive Glaubenssätze bestärken bekräftigen deine Entscheidungen, wo gegen negative Glaubenssätze dein Glück und deinen Erfolg blockieren.


Wie beeinflussen Glaubenssätze dein Leben und Glücksempfinden? Glaubenssätze steuern quasi unser Leben, wie eine Software am Computer. Es ist alles vorprogrammiert. Wer sich mit Computerprogrammierung ein wenig auskennt, weiß dass das Umprogrammieren eine langwierige und anstrengende Arbeit ist.

Wie schon oben erwähnt gibt es negative und positive Glaubenssätze. Positive Glaubenssätze bestärken uns, und machen uns glücklich und erfolgreich. Negative hingegen blockieren und bremsen uns in allen Lebensbereichen ein.


Ein paar Beispiele negativer Glaubenssätze, zum besseren Verständnis: „Ich bin nicht gut genug!“ – ist ein gutes Beispiel dafür, wenn du als Kind von den Eltern immer wieder, für dein Handeln, getadelt wurdest. Oder du nicht die verdiente Aufmerksamkeit bekommen hast. Als Erwachsener kann es dann vorkommen, dass du immer mehr Leistung bringen willst, um geliebt zu werden. „Ich darf niemandem zur Last fallen!“ – Das beeinflusst dich als Erwachsenenleben im Umgang mit deinen Mitmenschen. Du verhältst dich vielleicht zurückhaltend und traust dich nicht um Hilfe bitten. Dieses Verhalten entstand, wenn beispielsweise ein Geschwisterteil mehr Aufmerksamkeit bekam als du selbst.

Ich brauche nicht zu erwähnen, dass es noch unendliche viele solcher Aussagen gibt.


Glücklichsein ist lernbar
Positive Glaubenssätze für ein glückliches Leben

Die gute Nachricht: Du kannst negative Glaubenssätze auflösen und durch Positive ersetzen. Wenn du in einem deiner Lebensbereiche eine Veränderung willst, kann es hilfreich sein, sich deine Glaubenssätze anzusehen. Durch die Umprogrammierung deines Glaubenssatzes kannst du für das Erreichung deiner Ziele viel bewirken. Ebenso wird es auf alle deine Lebensbereiche eine Auswirkung haben.

Bevor du deine Glaubenssätze verändern oder auflösen kannst, musst du dir diese zuerst bewusst machen, woher sie kommen.


Wie findest du deine negativen Glaubenssätze? 1. Überlege dir welche Aussagen und Annahmen du über dich, und allgemein, hast. 2. Meistens beinhalten solche Aussagen Verallgemeinerungen, wie „alle“, „viele“, „andere“ und Modalverben „müsste“, „sollte“, „könnte“. Ein negativer Glaubenssatz beginnt sehr oft mit „Ich bin …“ 3. Mit einem negativen Glaubenssatz geht ein Verhalten einher. Und genau dieses Verhalten wurde in Laufe des Lebens so gefestigt, dass es eine große Herausforderung darstellt, dieses aufzulösen. 4. Wenn du überfordert bist, hole dir Unterstützung in Form eines Coachings, einer Beratung oder Therapie. Eine außenstehende, fachlich kompetente Person kann dich gut begleiten. 5. Bei einer Auflösung eines negativen Glaubenssatzes und manifestieren eines neuen, positiven Glaubenssatzes ist der Erfolg umso größer, je besser du dein Grundproblem, das hinter diesem Glaubenssatz steckt, ansiehst.

Im Coaching und in Beratungen verwendet man für die neue Definierung eines Glaubenssatzes sehr gerne Affirmationen.


Was ist eine Affirmation? Eine Affirmation ist eine selbst bejahende Aussage, die zum Ziel hat, unsere Gedanken umzuprogrammieren. Wenn du dir eine Affirmation regelmäßig sagst und liest, dann hat es positive Auswirkungen auf dein Selbstbewusstsein.


Was ist bei Affirmationen zu beachten? Damit eine Affirmation seine volle Wirkung entfalten kann sind ein paar Regeln zu beachten:

1. Damit eine Affirmation ein hilfreiches Tool wird, sind zwei Aspekte wichtig: Zielfokus (ein bestimmtes Ziel, eine klare Richtung – Was will ich, wann erreichen?) und Wiederholung.

2. Du musst in deinem tiefsten Inneren davon überzeugt sein, und deshalb ist es wichtig, die Affirmation so genau wie möglich zu formulieren. Die Affirmation sollte so attraktiv wie möglich und so realistisch wie nötig sein. Ebenfalls wird eine effektive Affirmation in der Gegenwart formuliert.

3. Überlege dir eine passende Affirmation, und schreibe sie dir auf. Du kannst sie dir ins Badezimmer, am Spiegel aufhängen. In der Früh ist dein Gehirn noch auf keine andere Sache fixiert, und damit kannst du es bewusster aufnehmen.

4. Regelmäßigkeit und Ausdauer sind bei der Umprogrammierung von negativen Glaubenssätzen gefragt. Zwischen 21 und 28 Tagen solltest du eine Affirmation anwenden, damit sie sich gut manifestieren kann. Immer nur eine Affirmation verwenden, das Gehirn kann sich so auf eine einzige Sache konzentrieren. Die Wissenschaft sagt, etwas wird zur Gewohnheit nach ca. 90 Tagen.

5. Um das volle Potenzial der Affirmation für dich zu nutzen, solltest du deine Affirmationen immer selbst formulieren. Zum Beispiel der Satz "Ich bin glücklich und zufrieden", bedeutet für jeden etwas anderes. Horch gut in dich hinein, welcher Satz für dich am stimmigsten ist und am besten zu deinem Thema passt. Damit Ihre Vorfreude die Wirkung der Affirmation verstärkt, muss sie jedoch authentisch empfunden werden. Formuliere die Affirmation so genau wie möglich. Je attraktiver und je glaubhafter sich eine Affirmation für dich anfühlt, desto wahrscheinlicher geht sie auch in Erfüllung. Sobald deine Affirmation steht, solltest du jedoch auf dein Bauchgefühl hören.

6. Keine negativen Aspekte in die Affirmation einbauen Frage dich: Wenn die Affirmation, so wie du sie aufgeschrieben hast, Realität werden würde, wärest du dann glücklicher? Geht es dir dann besser? Und was willst du danach? Wird es dir deine wahre Motivation näherbringen? Was wäre, wenn die Affirmation bereits Realität wäre? Die richtige Antwort müsste dann lauten „Alles ist perfekt und gut so wie es ist!“ Falls du nicht ganz davon überzeugt bist, solltest du die Affirmation noch einmal überarbeiten.

Zielfokussiert arbeiten
Negative Glaubenssätze auflösen

Gibt nicht zu schnell auf – Ausdauer ist gefragt, bei der Arbeit mit negativen Glaubenssätzen und Affirmationen. Überprüfe nach einer gewissen Zeit, die Wirkung deiner Affirmation: Passt sie noch gut zu deiner jetzigen Situation? Gibt es neue Ziele, dann brauchst du eine neue Definition? Wichtig dabei ist, die Affirmation nicht zu schnell zu ändern. Du musst dir bewusst machen, dass du deine negativen Glaubenssätze im Laufe deines bisherigen Lebens aufgebaut und verstärkt hast.

21 Affirmationen für Glück und Selbstliebe

1. Ich liebe mich, und nehme mich ich an, so wie ich bin.

2. Ich bin eine einzigartige Persönlichkeit – ich erkenne mich selbst an.

3. Ich liebe meine Fähigkeiten und Talente.

4. Ich bin voller Selbstbewusstsein.

5. Ich liebe mich, mit allen meinen Fehlern und Schwächen.

6. Ich nehme mir Zeit für mich selbst, weil ich mir wichtig bin.

7. Ich fokussiere mich, auf das Schöne im Leben.

8. Ich gestalte mein Leben nach meinen Wünschen und freue mich auf den heutigen Tag.

9. Ich bin stolz auf die Erfolge, die ich bereits erreicht habe.

10. Ich verdiene das Beste, und nehme es an.

11. Ich bringe das Glück und den Erfolg in mein Leben.

12. Ich erlaube mir glücklich zu sein.

13. Ich mache aus jedem Tag einen schönen Tag.

14. Ich bin hier, weil ich wertvoll und wichtig bin.

15. Ich habe das Recht auf dieser Welt, glücklich und erfolgreich zu sein.

16. Ich bin voller Kraft und Lebensfreude.

17. Ich konzentriere mich auf die schönen Dinge im Leben.

18. Ich verdiene es glücklich, gesund und liebenswert zu sein.

19. Ich habe die Kraft, meine Träume wahr werden zu lassen.

20. Ich bin glücklich, zufrieden und ausgeglichen.

21. Ich liebe das Leben, und das Leben liebt mich.


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